Dystopischer Thriller über ein totalitäres Gesundheitssystem, das das Wohl der Gesellschaft priorisiert.
Handlung und Hintergrund
In einer nahen Zukunft, in der die Gesundheit jedes Einzelnen über das Wohl der Gesellschaft bestimmt, kontrolliert ein totalitäres System namens „Methode“ alle Lebensbereiche. Die Neurowissenschaftlerin Mia Holl ist eine überzeugte Anhängerin des Systems – bis ihr Bruder Moritz zu Unrecht des Mordes beschuldigt wird. Trotz seiner Unschuldsbeteuerungen wird er verurteilt und nimmt sich im Gefängnis das Leben. Auf der Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit beginnt Mia, die „Methode“ zu hinterfragen, und gerät dadurch selbst ins Visier der mächtigen Staatsorgane. Der Kampf gegen das System wird für Mia zu einer gefährlichen Gratwanderung, die sie an ihre Grenzen bringt.
„Corpus Delicti“ ist eine filmische Adaption des gleichnamigen Romans von Juli Zeh, der 2009 veröffentlicht wurde und die bedrohliche Vision eines Überwachungsstaates entwirft. Die Geschichte thematisiert den Konflikt zwischen individueller Freiheit und kollektivem Gesundheitswahn und stellt unbequeme Fragen zu Überwachung, Kontrolle und persönlicher Verantwortung.
Die Verfilmung übernimmt Lena Stahl („Mein Sohn“) als Drehbuchautorin und Regisseurin. Mit ihrer Vorliebe für emotionale und gesellschaftskritische Stoffe verspricht sie, den komplexen Roman adäquat auf die große Leinwand zu bringen. Hinter der Produktion steht außerdem das renommierte Produktionsstudio Wiedemann & Berg Film, die die deutsche Kinolandschaft mit Filmen wie „Alles Fifty Fifty“ oder „Alter weißer Mann“ wie keine zweite formten. Die Besetzung von „Corpus Delicti“ ist bislang noch nicht bekanntgegeben worden.
Die Verfilmung von „Corpus Delicti“ startet am 1. Oktober 2026 in den deutschen Kinos. Der dystopische Thriller ist ab 12 Jahren freigegeben.