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Frost ohne Schnee und Eis

28.08.2026

(Bildquelle: Filmwelt)

Naturdoku über eine Eisbärin in der arktischen Wildnis und ihre zwei Kinder über einen Zeitraum von zehn Jahren gefilmt.

Handlung und Hintergrund

Die Dokumentation „Frost ohne Schnee und Eis“ begleitet über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren die Eisbärin Frost in der arktischen Wildnis Spitzbergens. Regisseur Asgeir Helgestad beobachtet, wie die Bärin ihre Jungen zur Welt bringt und sie unter extremen Bedingungen großzieht. Was als klassische Naturbeobachtung beginnt, entwickelt sich zu einer sehr persönlichen Geschichte über Überleben, Verlust und die Folgen des Klimawandels.

Helgestad erzählt die Geschichte in Rückblenden und verbindet spektakuläre Naturaufnahmen mit seiner eigenen Perspektive als Filmemacher. Immer wieder erlebt er, wie Frost um Nahrung kämpft und ihre Jungen durch Begegnungen mit Menschen verliert. Die emotionale Bindung zwischen Mensch und Tier steht dabei im Zentrum der Dokumentation. Gleichzeitig macht der Film deutlich, wie stark die Arktis bereits von der Erderwärmung betroffen ist.

„Frost ohne Schnee und Eis“ – Hintergründe, Kinostart

Mit „Frost ohne Schnee und Eis“ setzt der norwegische Naturfilmer Asgeir Helgestad („Auf Wiedersehen Eisbär!“) seine langjährige Beschäftigung mit der Arktis fort. Der Regisseur gilt als einer der renommiertesten Tierfilmer Norwegens und arbeitete über drei Jahrzehnte in den Polarregionen.

Für den neuen Film kehrte Helgestad Jahr für Jahr nach Spitzbergen zurück, um Frosts Entwicklung festzuhalten. Das Ergebnis verbindet klassische Tierdokumentation mit einer persönlichen Erzählweise und einer klaren ökologischen Botschaft. Seine Weltpremiere feierte der Film beim Thessaloniki International Film Festival, außerdem wurde er beim Filmfest Emden-Norderney mit dem Focus Future Award ausgezeichnet.

Der Kinostart von „Frost ohne Schnee und Eis“ ist in Deutschland für den 17. September 2026 angesetzt. Die Laufzeit beträgt 94 Minuten. Die FSK hat den Film ab 6 Jahren freigegeben. Neben den eindrucksvollen Bildern der arktischen Landschaft überzeugt die Produktion vor allem durch ihre unmittelbare Nähe zu den Tieren und ihren emotionalen Zugang zum Thema Klimawandel.

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Quelle von kino.de
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