Sportdrama über die Goldmedaille des Ruderachters von West-Deutschland 1960 unter Trailer Karl Adam
Handlung und Hintergrund
Ende der 1950er-Jahre gilt das kleine Ratzeburg in Schleswig-Holstein sportlich als unbeschriebenes Blatt. Doch der charismatische Trainer Karl Adam (Oliver Masucci) hat eine Vision: Mit unkonventionellen Methoden, technischer Innovation und unerschütterlichem Glauben an seine Mannschaft will er den deutschen Rudersport revolutionieren. Das Team um Hans Lenk (Felix Kammerer), Manfred Rulffs (Leonard Kunz), Moritz von Groddeck (Nick Romeo Reimann), Steuermann Willi Padge (Vito Wiesner), Walter Schröder (Leon Kleinschmidt), Klaus Bittner (Jakob Schmölzer), Stark Kendler (Till Neumann), Frank Kendler (Oscar Krause) und Karl-Heinz Hopp (Moritz Wolff) kämpft nicht nur gegen körperliche Grenzen, sondern auch gegen die Vorbehalte eines etablierten Sportsystems.
Für Hans Lenk steht jedoch mehr auf dem Spiel: Seine große Liebe Ulla (Svenja Jung) lebt in der DDR, nur durch den Ratzeburger See und doch durch die innerdeutsche Grenze unerreichbar nah. Als die politischen Spannungen des Kalten Krieges wachsen, muss er zwischen seiner Liebe und der olympischen Chance seines Lebens wählen. Auch innerhalb des Teams gibt es Spannungen und Konflikte mit früheren Denkweisen – während Adam von Funktionären misstrauisch beäugt und von Gegnern offen sabotiert wird. Der Weg zu den Olympischen Spielen 1960 in Rom wird zu einer Prüfung von Willenskraft, Loyalität und sportlichem Ehrgeiz, die schließlich in einem der größten Überraschungssiege der deutschen Sportgeschichte gipfelt.
„Adams Acht“ basiert auf dem legendären Olympiasieg des „Ratzeburger Ruderachters“ im Jahr 1960. Regisseur Hannu Salonen („Oktoberfest 1900“) zeigt nicht nur den sportlichen Triumph, sondern auch den gesellschaftlichen und politischen Kontext der Nachkriegszeit im geteilten Deutschland. Der Film vereint Sportdrama und Zeitgeschichte, gedreht wurde an Originalschauplätzen in Ratzeburg und in der Slowakei. Neben Schauspielprofis wirken auch echte Spitzensportler im Ensemble mit – gemeinsam bringen sie mehr als 20 nationale und internationale Meistertitel mit auf die Leinwand, was dem Film hohe Authentizität verleiht.
Oliver Masucci („Schachnovelle“) spielt den visionären Trainer Karl Adam. Das Herzstück des Films bildet der „Adams Achter“, angeführt von Hans Lenk (Felix Kammerer, „Im Westen nichts Neues“) und Manfred Rulffs (Leonard Kunz, „Der Tiger“). Ergänzt wird das Team durch Moritz von Groddeck (Nick Romeo Reimann, „Die Wilden Kerle“), Willi Padge (Vito Wiesner), Walter Schröder (Leon Kleinschmidt), Klaus Bittner (Jakob Schmölzer), Stark Kendler (Till Neumann), Frank Kendler (Oscar Krause) und Karl-Heinz Hopp (Moritz Wolff). Außerhalb des Bootes spielen Svenja Jung („Die Kaiserin“) als Ulla, Axel Milberg („Tatort“) als Dr. Walter Wülfing, Heino Ferch („Der Untergang“) als Erich Buddenhauser, Katrin Röver („Tatort“) als Ursula Adam und Stephanie Amarell („Dark“) als Rose wichtige Rollen.
„Adams Acht“ startet am 17. September 2026 bundesweit in den Kinos. Eine offizielle FSK-Bewertung liegt noch nicht vor, aufgrund der historischen Thematik und der fehlenden expliziten Gewaltdarstellung ist jedoch eine Freigabe ab 6 oder 12 Jahren wahrscheinlich.