Österreichisches Drama mit Léa Seydoux und Jella Haase über eine Pianistin, die auf eine erschütternde Wahrheit stößt.
Handlung und Hintergrund
Eine international gefeierte Pianistin (Léa Seydoux) zieht sich nach einem Burnout und einer persönlichen Krise aufs Land zurück. Fernab von Konzertbühnen und Rampenlicht will sie in der Abgeschiedenheit eines alten Landhauses neue Kraft schöpfen. Doch die Idylle erweist sich schnell als trügerisch. Als sie Hinweise auf ein lang gehütetes Geheimnis findet, beginnt ein gefährliches Spiel aus Nähe und Distanz. Bald muss sie entscheiden, wem sie noch vertrauen kann – und welche Wahrheit sie wirklich wissen will.
Mit "Gentle Monster" legt Marie Kreutzer ihre erste Kinoproduktion seit dem international gefeierten Sissi-Biopic "Corsage" von 2022 vor. Produziert wird der Film von Alexander Glehr und Johanna Scherz bei der Wiener Film AG, die bereits mehrfach mit Kreutzer zusammenarbeitete (unter anderen "Corsage" und "Der Boden unter den Füßen"). Das Projekt wurde beim Cannes Film Market 2025 in den "Investors Circle" aufgenommen und erhielt den ArteKino International Prize – ein deutlicher Hinweis auf das große internationale Interesse. Der Film konnte sich damit bereits in der Drehbuchphase gegen neun weitere Filme durchsetzen.
Die Hauptrolle verkörpert Léa Seydoux ("Dune: Part Two"), die hier erstmals mit Kreutzer zusammenarbeitet. Neben ihr ist der deutsche Shooting-Star Jella Haase ("Chantal im Märchenland") zu sehen. Laurence Rupp ("Veni Vidi Vici") und die französische Leinwandlegende Catherine Deneuve ("Marcello Mio") vervollständigen das Ensemble. Die Dreharbeiten beginnen im Herbst 2025.
Der deutsche Kinostart von „Gentle Monster“ ist am 17. September 2026. Im Wettbewerb von Cannes 2026 feiert das Drama seine Uraufführung und konkurriert um die Goldene Palme.