Dokumentarfilm über den Berliner Club KitKatClub, der über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist.
Handlung und Hintergrund
Der Dokumentarfilm blickt hinter die Türen einer der bekanntesten Clubs Berlins und begleitet Menschen, die dort nach Freiheit, Gemeinschaft und Selbstbestimmung suchen: Die Rede ist vom KitKatClub in Kreuzberg. Im Zentrum stehen sehr unterschiedliche Persönlichkeiten: Drag-Künstler Tim alias Raven Van Krueger kämpft um Sichtbarkeit und seinen Platz in der Berliner Nachtkultur, während Elisa gemeinsam mit Freunden neue Formen von Sexualität entdeckt. Andere Besucherinnen und Besucher leben ihre Beziehungen offen aus, experimentieren mit BDSM oder finden in Rollenspielen zwischen Exzess und Geborgenheit Halt.
Der Film beobachtet seine Protagonistinnen und Protagonisten über längere Zeit und zeigt dabei nicht nur rauschhafte Nächte, sondern auch persönliche Konflikte und verletzliche Momente. Gespräche über Konsens, Scham, Sucht und Identität ziehen sich durch die Dokumentation ebenso wie Fragen nach Zugehörigkeit und gesellschaftlicher Akzeptanz. Dabei romantisiert „KitKatClub – Kinks of Berlin“ die Szene nicht, sondern zeigt die Balance zwischen Selbstentfaltung und Grenzerfahrung.
„KitKatClub: Kinks of Berlin“ – Hintergründe, Besetzung, Kinostart
Mit „KitKatClub – Kinks of Berlin“ entsteht ein Dokumentarfilm über einen Ort, der weit über Berlin hinaus als Symbol für sexuelle Freiheit und alternative Clubkultur gilt. Der Film versteht sich weniger als klassische Milieustudie, sondern vielmehr als Beobachtung verschiedener Lebensrealitäten innerhalb eines geschützten Raums. Dabei geht es nicht nur um Fetisch und Nachtleben, sondern auch um Einsamkeit, Sehnsucht und den Wunsch nach Akzeptanz.
Die Dokumentation verbindet intime Gespräche mit atmosphärischen Bildern aus dem Berliner Nachtleben und zeichnet so ein vielschichtiges Porträt einer Szene, die oft auf Klischees reduziert wird. Gerade darin liegt die Stärke des Films: Er zeigt Menschen statt Schlagworte und nähert sich seinem Thema offen, aber nicht sensationsheischend.
„KitKatClub – Kinks of Berlin“ startet am 10. September 2026 in den deutschen Kinos. Der deutsche Kinodokumentarfilm hat eine Laufzeit von 100 Minuten und wurde 2025 produziert. Eine offizielle FSK-Freigabe wurde bislang noch nicht veröffentlicht. Aufgrund der expliziten Themen rund um Sexualität, Fetisch und Clubkultur ist jedoch mit einer Altersfreigabe ab 16 oder 18 Jahren zu rechnen.