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Nur ein kleines bisschen Glück

17.07.2026

(Bildquelle: YANN ZENOU ENTERTAINMENT (YZE) / ADNP / UGC IMAGES / FRANCE 3 CINEMA / Lighthouse)

Französische Tragikomödie mit Benoît Poelvoorde, der einen Kriegsverweigerer im Zweiten Weltkrieg spielt.

iHandlung und Hintergrund

Frankreich im Jahr 1940: Während Krieg und Besatzung das Land erschüttern, versucht Jean Chevalin (Benoît Poelvoorde) vor allem eines – irgendwie durchzukommen. Schon nach einem einzigen Tag als Soldat wird ihm klar, dass er für den Militärdienst denkbar ungeeignet ist. Jean desertiert und kehrt zu seiner Familie zurück, doch auch dort läuft wenig nach Plan. Überzeugt davon, dass alle anderen mehr Glück haben als er, entwickelt er eine ebenso verzweifelte wie absurde Idee: Gemeinsam mit seiner Familie will er sich als jüdisch ausgeben, um Unterstützung zu erhalten und in die sogenannte „Freie Zone“ im Süden Frankreichs zu gelangen.

Was als vermeintlich einfacher Plan beginnt, entwickelt sich schnell zu einer Kette aus Missverständnissen, spontanen Ausreden und riskanten Situationen. Jean stolpert von einem Schlamassel ins nächste und versucht verzweifelt, seine Tarnung aufrechtzuerhalten. Seine Frau (Audrey Lamy) schwankt dabei zwischen Zweifel und Loyalität, während Madeleine (Zabou Breitman) und Sam Goldstein (Pascal Elbé) zunehmend Teil eines turbulenten Versteckspiels werden.

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„Nur ein kleines bisschen Glück“ – Hintergründe, Besetzung, Kinostart

Mit „Nur ein kleines bisschen Glück“ inszeniert Pascal Elbé („Schmetterlinge im Ohr“) eine Tragikomödie vor historischem Hintergrund. Der Film verbindet Elemente klassischer französischer Komödien mit einer Geschichte über Angst, Überleben und familiären Zusammenhalt während des Zweiten Weltkriegs. Produziert wurde das Projekt unter anderem von Yann Zenou und Nicolas Duval Adassovsky, die bereits mit „Ziemlich beste Freunde“ internationale Kinoerfolge feierten. Statt den Krieg ausschließlich dramatisch darzustellen, setzt der Film bewusst auf groteske Situationen und menschliche Schwächen.

Die Hauptrolle übernimmt Benoît Poelvoorde („Das brandneue Testament“) als chaotischer Antiheld Jean Chevalin. Audrey Lamy („Rebellinnen“) spielt seine Ehefrau, die zunehmend in seine waghalsigen Pläne hineingezogen wird. Regisseur Pascal Elbé („Schmetterlinge im Ohr“) steht zudem selbst vor der Kamera und verkörpert Sam Goldstein. Zum weiteren Ensemble gehören Zabou Breitman („C’est la vie“) als Madeleine, Pierre Poirot („Lucy“) und Emmanuelle Lepoutre („Renoir“).

„Nur ein kleines bisschen Glück“ startet am 10. September 2026 in den deutschen Kinos. Die Laufzeit beträgt rund 104 Minuten. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.

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Quelle von kino.de
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