Kindlicher Animationsfilm über zwei vierjährige Kinder, die nach einem Umzug schnell Freundschaft schließen.
Handlung und Hintergrund
Lotte ist vier Jahre alt und muss sich an ein neues Zuhause gewöhnen. Der Umzug fällt ihr schwer. Sie vermisst ihre alte Umgebung und fühlt sich im neuen Haus zunächst fremd. Doch dann entdeckt sie durch ein Loch in der Hecke den Nachbarsjungen Totte. Die beiden sind im gleichen Alter, neugierig und sagen meist direkt, was sie denken. Aus der ersten vorsichtigen Begegnung entwickelt sich schnell eine enge Freundschaft.
„Lotte und Totte“ – Hintergründe, Besetzung, Kinostart
„Lotte & Totte“ erzählt vom Alltag kleiner Kinder und von den großen Gefühlen, die damit verbunden sind. Streit, Unsicherheit, Neugier und Versöhnung stehen im Mittelpunkt der Geschichte. Der Film nimmt die Sorgen seiner jungen Figuren ernst und zeigt aus kindlicher Perspektive, wie herausfordernd neue Situationen sein können. Statt auf hektische Abenteuer setzt die dänische Produktion auf ruhige Beobachtungen und liebevoll erzählte Momente, die besonders Familien mit jüngeren Kindern ansprechen dürften.
Die Vorlage basiert auf den bekannten Kinderbüchern von Gunilla Wolde, die seit den 1970er-Jahren zur beliebtesten Vorschulliteratur in Skandinavien zählen. Die Geschichten rund um Lotte und Totte wurden in mehr als 15 Sprachen übersetzt und gelten bis heute als prägender Bestandteil vieler Kinderzimmer.
Regisseurin Mia Fridthjof adaptiert die Bücher nun erstmals als Kinofilm. Für die Filmemacherin ist „Lotte & Totte“ zugleich das Langfilmdebüt, an dem sie rund fünf Jahre gearbeitet hat. Unterstützt wurde sie unter anderem von Animation Director Christian Kuntz („Der fantastische Mr. Fox“), der bereits für DreamWorks und Wes Anderson tätig war. Die Musik komponierte Kristian Eidnes Andersen („Submarino“).
In Deutschland startet „Lotte & Totte“ am 20. August 2026 in den Kinos. Der Animationsfilm hat eine Laufzeit von 60 Minuten und richtet sich besonders an Vorschulkinder und Familien. Eine FSK-Freigabe ohne Altersbeschränkung wurde beantragt, die endgültige Einstufung steht derzeit noch aus.