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Chéri, ich komme! – Die Erfindung der Lust

03.06.2026

(Bildquelle: Neue Visionen Filmverleih)

Französische Komödie über ein Ehepaar, die nach zwanzig Jahren Ehe die Lust zueinander neu entdecken.

Handlung und Hintergrund

Fanny (Alexandra Lamy) und Tom (François Cluzet) sind seit über 20 Jahren verheiratet. Ihre Liebe ist stabil, ihr Alltag eingespielt – doch finanziell steht das Paar mit dem Rücken zur Wand. Tom, ein pedantischer Ingenieur mit großer Leidenschaft fürs Tüfteln, hat bislang keine seiner Erfindungen zur Marktreife gebracht. Als das Haus samt Werkstatt verkauft werden soll, platzt Fanny mit einer Wahrheit heraus, die alles verändert: Sie hatte noch nie einen Orgasmus.

Was zunächst wie eine Beziehungskrise klingt, wird schnell zu einem ungewöhnlichen Bündnis. Angestoßen durch eine kompromisslos engagierte Sexualtherapeutin beschließt Fanny, ihre Lust endlich ernst zu nehmen. Tom reagiert schockiert – und macht die Sache prompt zu seinem nächsten Projekt. Er will ein Gerät entwickeln, das weibliche Lust ermöglicht. Dafür braucht er Fannys Erfahrung, Ehrlichkeit und Geduld. Gemeinsam stürzen sich die beiden in ein ebenso absurdes wie emotionales Abenteuer voller Rückschläge, Streit, Nähe und neuer Intimität. Ausgerechnet dieses Projekt bringt sie einander näher als je zuvor.

„Chéri, ich komme! – Die Erfindung der Lust“ – Hintergründe, Besetzung, Kinostart

Regisseurin und Drehbuchautorin Reem Kherici erzählt ihre Komödie nach einer wahren Begebenheit. Lose inspiriert von der Erfindung eines deutschen Ehepaars, das mit einem innovativen Sexspielzeug Geschichte schrieb, verbindet der Film Humor mit Respekt und Empathie. Statt auf billige Pointen setzt „Chéri, ich komme! – Die Erfindung der Lust“ auf Offenheit und Wärme. Das Thema Sexualität wird nicht tabuisiert, sondern als Teil einer langen Beziehung ernst genommen – überraschend ehrlich und erstaunlich berührend.

In den Hauptrollen überzeugen zwei feste Größen des französischen Kinos. François Cluzet („Ziemlich beste Freunde“) spielt Tom als getriebenen Perfektionisten mit verletzlicher Seite. Alexandra Lamy („Louise und die Schule der Freiheit“) verleiht Fanny Mut, Klarheit und emotionale Tiefe. Ihr Zusammenspiel trägt den Film und macht die Entwicklung des Paars glaubwürdig und nahbar.

„Chéri, ich komme! – Die Erfindung der Lust“ startet am 23. Juli 2026 bundesweit in den deutschen Kinos, verliehen von Neue Visionen.

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Quelle von kino.de
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