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Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war

19.05.2026

(Bildquelle: Elliott Kreyenberg)

Dokumentation über die deutsche Schriftstellerin Ingeborg Bachmann

Handlung und Hintergrund

An einem imaginären Tag folgt der Dokumentarfilm „Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war“ den Spuren der österreichischen Schriftstellerin Ingeborg Bachmann (Sandra Hüller). Regisseurin Regina Schilling verbindet improvisierte Spielszenen mit Archivmaterial, Interviews und Originaltexten zu einem vielschichtigen Porträt. Der Film macht erfahrbar, wie Bachmanns Sprache entsteht – aus Erinnerungen, Beobachtungen und inneren Konflikten.

Chronologisch durchmisst die Annäherung zentrale Lebensphasen: die Kindheit im vom Krieg geprägten Kärnten, den literarischen Durchbruch als gefeierte Stimme der Gruppe 47 und die letzten Jahre in Rom. Immer wieder kreuzen prägende Beziehungen ihren Weg, etwa zu dem Dichter Paul Celan (Paul Celan), dem Komponisten Hans Werner Henze (Hans Werner Henze) und dem Schriftsteller Max Frisch (Max Frisch). Der Film zeigt Bachmann als Künstlerin zwischen öffentlichem Ruhm und existenzieller Verletzlichkeit – kompromisslos in ihrem Anspruch, eine eigene, radikale Sprache zu finden.

Der Trailer gibt einen Vorgeschmack auf den untypischen Dokumentarfilm

» Video ansehen: Ingeborg Bachmann - Jemand, der einmal ich war - Trailer Deutsch

„Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war“ – Hintergründe, Besetzung, Kinostart

Anlässlich des 100. Geburtstags von Ingeborg Bachmann im Juni 2026 nähert sich Regina Schilling der Autorin nicht biografisch-abhakend, sondern poetisch und suchend. Der Dokumentarfilm setzt auf Atmosphäre statt Thesen. Durch die Montage von Bild, Ton und Text wird Bachmanns Sprachgewalt unmittelbar spürbar. Das Ergebnis ist ein sinnliches, zugleich intellektuelles Porträt, das sich bewusst jeder Vereinnahmung entzieht.

Im Zentrum steht Sandra Hüller („Anatomie eines Falls“), die Bachmanns Texte mit großer Präsenz verkörpert, ohne sie zu imitieren. Weitere Stimmen und Materialien beziehen sich auf Weggefährten wie Paul Celan, Max Frisch und Hans Werner Henze. „Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war“ startet am 25. Juni 2026 in den deutschen Kinos.

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Quelle von kino.de
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