Horrorfilm über einen Therapeuten, der an einen unwirklichen Ort geht, um einen Patienten zu helfen.
Handlung und Hintergrund
In „Backrooms“ stößt die Therapeutin Dr Mary Kline (Renate Reinsve) an die Grenzen des rational Erklärbaren. Als ihr Patient Clark (Chiwetel Ejiofor) unter ungeklärten Umständen aus der Realität „no‑clippt“, folgt sie ihm in eine fremde Dimension. Dieser Ort entpuppt sich als endloses Labyrinth aus gleichförmigen Räumen mit gelbstichigen Wänden, flackerndem Neonlicht und einem permanenten Brummen – eine Welt, die jeder Logik widerspricht und zunehmend an den Nerven zehrt.
Während Mary versucht, Clark aufzuspüren, wird die Suche zur existenziellen Prüfung. Die Backrooms sind nicht nur physisch bedrohlich, sondern stellen Wahrnehmung, Zeitgefühl und Identität infrage.
„Backrooms“ ist die Spielfilmadaption eines viralen Internet‑Mythos. Die Vorlage entstand 2019 als Creepypasta auf 4chan und wurde von Kane Parsons alias „Kane Pixels“ als Found‑Footage‑Reihe auf YouTube weiterentwickelt. Die Videos erzielten weltweit über 190 Millionen Aufrufe. A24 überträgt dieses Konzept nun ins Kinoformat. Regie führt Kane Parsons selbst, der mit 19 Jahren zum jüngsten Regisseur in der Geschichte des Studios wurde. Inhaltlich setzt der Film weniger auf Effekthorror, sondern auf Atmosphäre, Isolation und das Unbehagen sogenannter „liminal spaces“.
Die Hauptrolle übernimmt Chiwetel Ejiofor („12 Years a Slave“), der dem Protagonisten emotionale Tiefe und moralische Schwere verleiht. An seiner Seite spielt Renate Reinsve („Der schlimmste Mensch der Welt“). Weitere Rollen übernehmen Mark Duplass („The Morning Show”), Finn Bennett („True Detective: Night Countr”y) und Lukita Maxwell („Shrinking“).
Ein deutscher Kinostart von „Backrooms“ ist am 18. Juni 2026. Auch eine FSK‑Freigabe steht noch aus. Aufgrund der intensiven Horrorelemente und der psychologischen Spannung ist jedoch mindestens eine Freigabe ab 16 Jahren realistisch.