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Friedas Fall

05.01.2026

(Bildquelle: Arsenal Filmverleih)

Historisches Drama über einen wahren Justizfall Anfang des 20. Jahrhunderts

Handlung und Hintergrund

Im Jahr 1904 gerät die junge Näherin Frieda Keller (Julia Buchmann) ins Zentrum eines aufsehenerregenden Justizfalls. Nach einer ungewollten Schwangerschaft und einer verzweifelten Tat wird sie zur Projektionsfläche einer Gesellschaft, die unverheiratete Mütter verurteilt statt schützt. Staatsanwalt Walter Gmür (Stefan Merki) verfolgt den Fall mit äußerster Strenge, während Verteidiger Arnold Janggen (Max Simonischek) versucht, hinter Friedas Handlung die sozialen Zwänge sichtbar zu machen. Unterstützung erhalten beide von ihren Ehefrauen: Erna Gmür (Rachel Braunschweig) entwickelt Mitgefühl für Frieda und stellt die Härte des Gesetzes infrage, während Gesine Janggen (Marlene Tanczik) ihren Mann drängt, sich offen für Gleichberechtigung einzusetzen.

Als Proteste und internationale Medienberichte den Prozess begleiten, geraten die Beteiligten zunehmend unter Druck. Inmitten des gesellschaftlichen Aufbruchs wächst das Bewusstsein für ein Rechtssystem, das Frauen systematisch benachteiligt. Schließlich ist es ausgerechnet Staatsanwalt Gmür, der das fragile Gefüge ins Wanken bringt, als er sich für Friedas Gnadengesuch einsetzt und damit die moralischen Widersprüche der Zeit offenlegt.

Der Original-Trailer mit Untertiteln zeigt uns die Geschichte:

» Video ansehen: Friedas Fall - Trailer Original mit Untertiteln

„Friedas Fall“ – Hintergründe, Besetzung, Kinostart

Regisseurin Maria Brendle verfilmt mit „Friedas Fall“ erstmals ihren eigenen Langspielfilmstoff. Die Filmemacherin arbeitet hier den wahren Fall der Frieda Keller auf, der in der Schweiz Anfang des 20. Jahrhunderts eine intensive Debatte über Frauenrechte, gesellschaftliche Moral und ungleiche Rechtsstrukturen auslöste. Die historische Rekonstruktion verbindet Brendle mit einer klaren Haltung: Ihr Film ist ein Plädoyer für Empathie und ein kritischer Blick auf ein System, das bis weit in die Gegenwart nachhallt.

Die Hauptrollen sind mit renommierten Schauspielerinnen und Schauspielern besetzt. Julia Buchmann („Tatort“) verkörpert Frieda mit großer Sensibilität. Stefan Merki („Alter weißer Mann“) spielt den strengen Staatsanwalt, während Max Simonischek („Stiller“) als moderner Anwalt Janggen überzeugt. Rachel Braunschweig („Der Schwarm“) und Marlene Tanczik („Feste & Freunde“) prägen den Film als starke weibliche Figuren, die den gesellschaftlichen Wandel verkörpern.

„Friedas Fall“ startet am 16. April 2026 in den deutschen Kinos. Die FSK-Freigabe steht noch aus.

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Quelle von kino.de
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