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Als wäre es leicht

20.03.2026

(Bildquelle: Port au Prince Pictures / Curly Pictures)

Zarte Romanze zwischen einer Gehörlosen und einem Blinden, die entgegen aller Vorbehalte zueinander finden

Handlung und Hintergrund

Kati (Cindy Klink) ist gehörlos und nimmt die Welt vor allem über Bilder wahr. Mit ihrer Kamera sucht sie nach Momenten, die sich nicht erklären lassen, sondern fühlen lassen. Florian (David Knors) ist blind und arbeitet als Stadionkommentator beim FC St. Pauli. Seine Welt besteht aus Stimmen, Geräuschen und präziser Vorstellungskraft. Als sich beide im Dialoghaus Hamburg begegnen, entsteht zwischen ihnen eine ungewöhnliche Nähe. Ohne gemeinsame Lautsprache entwickeln sie ihre ganz eigene Form der Verständigung – tastend, vorsichtig und zunehmend vertraut.

Doch die Beziehung wird auf die Probe gestellt. Katis Eltern Rainer (Joachim Raaf) und Beate (Marion Kracht) sowie Florians Bruder Michael (Wolf Danny Homann) reagieren skeptisch. Auch Freund*innen wie Steffi (Athena Lange) stellen Fragen, die Kati und Florian selbst noch nicht beantworten können. Trotz allem entwickelt sich eine Liebesgeschichte, die sich durch Vertrauen, Mut und Nähe auszeichnet, und sie gemeinsam gegen äußere Erwartungen und innere Zweifel ankämpfen lässt.

» Video ansehen: Als wäre es leicht - Trailer Deutsch

„Als wäre es einfach“ – Hintergründe, Besetzung, Kinostart

„Als wäre es leicht“ ist das Spielfilmdebüt von Regisseur Milan Skrobanek. Der Film basiert auf einer persönlichen Erfahrung des Filmemachers und stellt die Frage, wie Liebe entsteht, wenn gewohnte Kommunikationsformen fehlen. Besonders ist der Ansatz der konsequenten Inklusion: Der Film wurde mit gehörlosen und blinden Darsteller*innen sowie mit Deaf Supervisor und Gebärdensprachdolmetscher*innen realisiert. Damit geht die Produktion bewusst über bloße Repräsentation hinaus und macht Inklusion zur Arbeitsweise.

In den Hauptrollen spielen Cindy Klink (Auftritte als Deaf Performerin u. a. mit Coldplay) und David Knors (Spielfilmdebüt). Klink bringt eigene Erfahrungen als gehörlose Schauspielerin ein, Knors steht erstmals als blinder Hauptdarsteller vor der Kamera. Unterstützt werden sie von Athena Lange („Dave“), Marion Kracht („Diese Drombuschs“), Joachim Raaf („112 - Sie retten dein Leben“) und Wolf Danny Homann („Domina“). Die Besetzung setzt klar auf Authentizität statt auf Stellvertretung.

„Als wäre es leicht“ startet am 2. April 2026 bundesweit in den Kinos. Die FSK liegt bei 12 Jahren. Der Film wird standardmäßig mit Untertiteln für gehörlose und schwerhörige Menschen gezeigt. Eine Audiodeskription für blinde Zuschauer*innen ist über die Greta App verfügbar. Damit setzt der Kinostart auch im Verleih konsequent auf Barrierefreiheit.

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Quelle von kino.de
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