Biopic von Richard Linklater mit Margaret Qualley und Ethan Hawke, über den Musiker Lorenz Hart.
Handlung und Hintergrund
Lorenz Hart (Ethan Hawke), ein Sohn deutsch-jüdischer Immigranten in New York, schrieb in den 1920er-Jahren gemeinsam mit dem Komponisten Richard Rodgers als Liedertexter Songs für große Broadwayproduktionen und ging mit Werken wie „Blue Moon“ und „My Funny Valentine“ in die Musikgeschichte ein. Doch hinter Harts Erfolg, den ausschweifenden Partys und dem Exzess, steht ein schwerer innerer Kampf des Songwriters mit seiner damals noch stark angefeindeten Homosexualität und seinem Alkoholismus. Am Abend des 31. März 1943 erlebt Hart eine tiefe Lebenskrise, als sein ehemaliger Partner Richard Rodgers (Andrew Scott) in der Bar Sardi’s den überwältigenden Erfolg seines neuen Musicals „Oklahoma!“ feiert. Während Rodgers mit seinem neuen Partner Oscar Hammerstein II Triumphe zelebriert, kämpft Hart mit der Trennung, seiner Sucht und zunehmenden psychischen Problemen.
Der US-amerikanische Ausnahmeregisseur Richard Linklater („Boyhood“) inszeniert mit „Blue Moon“ gemeinsam mit Drehbuchautor Robert Kaplow („Ich & Orson Wells“) die Geschichte rund um die komplexe Beziehung zwischen Lorenz Hart und Richard Rodgers sowie Harts persönliche Kämpfe. Der Titel des Films stammt von einem gleichnamigen Song des Duos Hart und Rodgers aus dem Jahre 1933. Bevor die Dreharbeiten im Sommer 2024 im irischen Dublin starteten, arbeitete Linklater gemeinsam mit Kaplow und Hauptdarsteller Ethan Hawke („Boyhood“) bereits über ein Jahrzehnt an diesem Herzensprojekt.
Neben dem vierfach Oscarnominierten Ethan Hawke versammelt Linklater weitere renommierte Schauspieler*innen für das Biopic vor der Kamera. So sind Andrew Scott („All of Us Strangers“), Bobby Cannavale („Boardwalk Empire“) und Margaret Qualley („The Substance“) in weiteren Rollen zu sehen. Scott wurde für seine Darbietung als Richard Rodgers im Rahmen der Berlinale mit einem silbernen Bären als bester Nebendarsteller gekürt.
„Blue Moon“ wurde im Februar 2025 auf der Berlinale uraufgeführt, wo das biografische Drama im Wettbewerb konkurrierte. Der reguläre Kinostart findet am 26. März 2026 statt.