(Bildquelle: Mark de Blok / Focus Features / Universal Pictures)
Drama über ein Paar am Wendepunkt, mit Lesley Manville und Ciarán Hinds.
Handlung und Hintergrund
Stella (Lesley Manville) und Gerry (Ciarán Hinds) sind seit über vier Jahrzehnten verheiratet. Der Ruhestand hat ihr Leben in feste Routinen gegossen. Sie leben zurückgezogen in Glasgow, reden wenig, wissen viel voneinander – und doch bleibt Entscheidendes unausgesprochen. Um dem Stillstand zu entkommen, überrascht Stella ihren Mann mit einer spontanen Reise nach Amsterdam.
In der winterlichen Stadt, fern vom Alltag, geraten lang verdrängte Erinnerungen und Konflikte an die Oberfläche. Während sie durch Gassen und entlang der Kanäle streifen, wird klar, dass ihre Ehe an einem Scheideweg steht. Alte Versprechen, Schuld und Fragen nach Glauben und Vergebung fordern eine Entscheidung: Wie kann ein gemeinsames Morgen aussehen, wenn die Vergangenheit so schwer wiegt?
Der Film basiert auf dem gleichnamigen, preisgekrönten Roman von Bernard MacLaverty und markiert das Spielfilmdebüt der renommierten Theaterregisseurin Polly Findlay. Im Zentrum steht eine intime Beziehungsstudie, die große Themen wie Liebe, Glauben und Verantwortung verhandelt, ohne laut zu werden. Historisch schwingt der Nordirlandkonflikt mit, bleibt jedoch bewusst im Hintergrund – als Prägung einer Ehe, nicht als politisches Drama.
Getragen wird „Midwinter Break“ nahezu vollständig von seinen beiden Hauptdarstellern Lesley Manville („Phantom Thread“) und Ciarán Hinds („Belfast“). Beide gehören zu den profiliertesten Charakterdarstellern ihrer Generation und harmonieren bemerkenswert präzise. In Nebenrollen sind unter anderem Niamh Cusack („The Virtues“) sowie Julie Lamberton und Ed Sayer („The Crown“) in jüngeren Versionen des Paars zu sehen.
Der deutsche Kinostart ist für 19. März 2026 angesetzt.