Schwarz-weißes Biopic von Richard Linklater, rund um Jean-Luc Godard, Jean Seberg und den Dreh des Kultfilms „Außer Atem“.
Handlung und Hintergrund
Die Entstehung von Jean-Luc Godards Kultfilm „Außer Atem“ (Originaltitel: „À bout de souffle“) aus dem Jahr 1960 stellt einen Meilenstein der französischen Filmgeschichte dar. Der junge Regisseur Jean-Luc Godard (Guillaume Marbeck), der mit unkonventionellen Methoden und kreativer Freiheit das Kino revolutioniert, macht die US-amerikanische Schauspielerin Jean Seberg (Zoey Deutch) mit ihrer Rolle als Patricia Franchini zur Ikone der Nouvelle Vague. Zwischen turbulenten Dreharbeiten, künstlerischen Konflikten und einer leidenschaftlichen Atmosphäre wird der Beginn einer neuen Ära des Filmschaffens markiert.
Mit „Nouvelle Vague“ wagt sich der Ausnahmeregisseur Richard Linklater erstmals an ein vollständig französischsprachiges Projekt. Der Film wurde in Schwarz-Weiß und im 4:3-Format gedreht, um die Ästhetik der frühen 1960er Jahre authentisch einzufangen. Die Dreharbeiten fanden im Frühling 2024 in Paris statt. Linklater, bekannt für Werke wie „Boyhood“ und die „Before“-Trilogie, zollt mit diesem Film der einflussreichen französischen Filmbewegung, der Nouvelle Vague (französisch für Neue Welle), Tribut und reflektiert gleichzeitig über die Entstehung einer filmischen Revolution.
Die Besetzung umfasst neben Guillaume Marbeck („La liste de mes envies“) als Jean-Luc Godard und Zoey Deutch („Juror #2“) als die US-amerikanische Schauspielikone Jean Seberg auch Aubry Dullin als Jean-Paul Belmondo, Adrien Rouyard („Laetitia“) als François Truffaut, Alix Bénézech („Mission Impossible: Fallout“) als Juliette Gréco und Roxane Rivière als Agnès Varda.
„Nouvelle Vague“ feiert seine Premiere im Mai 2025 im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele von Cannes. Der offizielle Kinostarttermin in Deutschland ist der 12. März 2026.