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Triegel trifft Cranach - Malen im Widerstreit der Zeiten

19.01.2026

(Bildquelle: Emilian Tsubaki)

Dokumentation über den Maler Michael Triegel, der ein zerstörtes Bild vor rund 500 Jahren erneuern soll

Handlung und Hintergrund

Im Jahr 2020 steht der Leipziger Maler Michael Triegel vor einer Aufgabe von historischer Tragweite. Er erhält den Auftrag, den zerstörten Mittelteil des Marienaltars im Naumburger Dom neu zu gestalten. Das Original von Lucas Cranach dem Älteren war vor rund 500 Jahren im Zuge des reformatorischen Bildersturms vernichtet worden. Erhalten geblieben sind lediglich die Seitenflügel. Da es keine Skizzen oder Beschreibungen des ursprünglichen Bildes gibt, muss Triegel eine völlig neue Darstellung der Gottesmutter Maria mit dem Jesuskind schaffen – und dabei dennoch den Stil Cranachs respektieren.

Der Dokumentarfilm begleitet Triegel über mehr als zwei Jahre bei der Arbeit an seinem bislang größten Werk. Die Kamera ist dabei, wenn der Künstler ringt, verwirft und neu ansetzt. Kurz vor der Fertigstellung spitzt sich der Konflikt zu: Ein Fachgremium der UNESCO äußert Zweifel an dem Projekt. Die Frage steht im Raum, ob ein zeitgenössisches Werk an einem so bedeutenden Ort zulässig ist – und wie viel Gegenwart ein historisches Erbe verträgt.

» Video ansehen: Triegel trifft Cranach - Trailer Deutsch

„Triegel trifft Cranach“ – Hintergründe, Kinostart

Regisseur Paul Smaczny („Die Thomaner – Herz und Mund und Tat und Leben“) erhält einen ungewöhnlich nahen Zugang zu Michael Triegel. Der Maler öffnet sein Atelier und spricht offen über seine künstlerischen Entscheidungen, seinen Glauben und sein Verständnis von Tradition. Der Film wird so zu mehr als einer Werkdokumentation. Er zeichnet ein präzises Künstlerporträt und verhandelt grundlegende Fragen: Wie lässt sich alte Meisterschaft heute fortschreiben? Wo liegen die Grenzen zwischen Bewahrung und Erneuerung?

„Triegel trifft Cranach – Malen im Widerstreit der Zeiten“ startet am 5. Februar 2026 in den deutschen Kinos. Der 107 Minuten lange Dokumentarfilm ist von der FSK ab 0 Jahren freigegeben und richtet sich an ein breites Publikum – nicht nur an Kunst- oder Kircheninteressierte.

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Quelle von kino.de
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