Adaption der gleichnamigen Theaterkomödie, in der eine Diskussion im Tennisclub gewaltig aus dem Ruder läuft.
Handlung und Hintergrund
Ein Kleinstadt-Tennisclub will sich einen neuen Grill für die gemeinschaftlichen Sommerabende zulegen. Vize-Vereinsvorsitzender Matthias (Friedrich Mücke) und Inhaber Heribert (Hape Kerkeling) sind sich einig: Ein edles Modell mit verschiedenen Grillfunktionen soll es werden. Für die beiden könnte es so einfach sein, Werbetexter Torsten (Christoph Maria Herbst) haut noch einen Spruch hinterher. Doch als die Frage von Torstens Frau Melanie (Anja Knauer) aufgeworfen wird, ob nicht ein zweiter Grill für das einzige muslimische Clubmitglied Erol (Fahri Yardim) angeschafft werden soll, kippt die Stimmung. Was als harmloser Vorschlag aufkam, kocht im rasenden Tempo zu einer brisanten Diskussion hoch, die den Tennisclub bis aufs Mark erschüttert.
In den Hauptrollen versammelt die Verfilmung der Culture-Clash-Komödie ein renommiertes Ensemble. So geraten die deutschen Comedy-Größen Hape Kerkeling („Der Boandlkramer und die ewige Liebe“), Christoph Maria Herbst („Der Spitzname“) und Fahri Yardim („jerks.“) im Tennisclub aneinander. An ihrer Seite sind außerdem Anja Knauer („Pumuckl und das große Missverständnis“) und Friedrich Mücke („Wunderschön“) zu sehen.
Im Interview mit Hape Kerkeling und Fahri Yardim sprachen wir über eine mögliche Fortsetzung:
Der deutsche Filmemacher Marcus H. Rosenmüller („Neue Geschichten vom Pumuckl“) adaptiert mit „Extrawurst“ die gleichnamige Theaterkomödie von „Stromberg“-Autor Dietmar Jacobs und Comedian Moritz Netenjakob für die große Leinwand. Das Theaterstück zählt zu den erfolgreichsten Bühnenproduktionen der letzten Jahre in Deutschland. Nach seiner Uraufführung 2019 entwickelte es sich bis 2022 zum meistgespielten Stück des Landes. Die preisgekrönte Komödie, ausgezeichnet mit dem Monica-Bleibtreu-Preis, behandelt die Themen Integration und Rassismus mit einem humorvollen Ansatz. „Extrawurst“ zeigt auf humorvolle, aber auch ernsthafte Weise, wie sich eine harmlose Diskussion in einem bürgerlichen Milieu verselbstständigen kann, wenn zugrundeliegende Vorurteile und Ängste an die Oberfläche gelangen.
Der Kinostart für „Extrawurst“ ist für den 15. Januar 2026 geplant.