Französische Tragikomödie über eine 80-jährige Frau, mit ihrer Familie einen Roadtrip in die Schweiz macht, um dort Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen.
Handlung und Hintergrund
Die 80-jährige Marie (Hélène Vincent) hat genug: Gezeichnet von ihrer Krankheit plant sie, ihr Leben in der Schweiz mit Sterbehilfe zu beenden. Doch anstatt ihre wahren Absichten mit ihrer zerstrittenen Familie zu teilen, erfindet sie eine List. Sie behauptet, eine mysteriöse Erbschaft stünde bevor, die nur gemeinsam eingelöst werden könne, und schlägt einen Roadtrip vor. Mit an Bord sind ihr entfremdeter Sohn David (Pierre Lottin), der mit seiner Vergangenheit und seiner schwierigen Beziehung zu Marie ringt, sowie ihre rebellische Enkelin Anna (Juliette Gasquet), die auf ihre Art gegen die Welt ankämpft. Unfreiwillig in das Abenteuer verwickelt wird auch Rudy (David Ayala), ein hilfsbereiter Pflegehelfer, den Marie erst am Tag zuvor kennengelernt hat.
„Bon Voyage – Bis hierher und noch weiter“ – Hintergründe, Besetzung, Kinostart
Regisseurin Enya Baroux feiert mit der Tragikomödie „Bon Voyage – Bis hierher und noch weiter“ ihr Spielfilmdebüt und bringt dabei Themen wie Sterbehilfe und familiäre Entfremdung mit berührendem Humor und einer großen Portion Menschlichkeit zusammen. Der Film, der in Frankreich produziert wurde, erzählt nicht nur vom Umgang mit dem Tod, sondern auch von der Bedeutung von Familie, den Herausforderungen von Vergebung und der Suche nach einem letzten Funken Lebensfreude.
Die Hauptrolle der Marie übernimmt die gefeierte Schauspielerin Hélène Vincent („La Vie est un Long Fleuve Tranquille“, 1988). An ihrer Seite spielen Pierre Lottin („Les Tuche“-Reihe) als David sowie Juliette Gasquet, ein aufstrebender Stern am französischen Schauspielhimmel, die entfremdete Familie. Der Cast wird komplettiert durch David Ayala („Engrenages – Im Fadenkreuz der Justiz“, 2005–2020) als Pfleger Rudy.
„Bon Voyage – Bis hierher und noch weiter“ startet am 16. Oktober 2025 bundesweit in den Kinos. Die FSK-Freigabe liegt noch nicht offiziell vor, doch aufgrund der Thematik und des sensiblen Umgangs mit ernsten Themen wird eine Altersfreigabe ab 12 Jahren erwartet.