
(Bildquelle: Foz - Gaumont - France 2 Cinema - Carole Bethuel)
François Ozon adaptiert Albert Camus' "Der Fremde" mit Benjamin Voisin, Rebecca Marder, Swann Arlaud und Pierre Lottin in den Hauptrollen.
Handlung und Hintergrund
Der introvertierte Meursault (Benjamin Voisin) nimmt den Tod seiner Mutter scheinbar teilnahmslos entgegen. In der algerischen Hauptstadt Algiers lebt er antriebslos in den Tag hinein, bis eine schicksalhafte Reihe an Ereignissen und ein Mord ihn in einen existenziellen Konflikt stürzen, während er nach seiner Verurteilung auf seine Hinrichtung wartet. Der Film beleuchtet Themen wie Absurdität, Entfremdung und die Sinnsuche im Leben. Ozon setzt dabei auf eine minimalistische Inszenierung, die die philosophische Tiefe des Romans widerspiegelt.
„Der Fremde“ – Hintergründe, Besetzung und Kinostart
Der französische Filmemacher François Ozon („Swimming Pool“), bekannt für seine stilistisch präzise Erzählweise, widmet sich mit „Der Fremde“ einer Neuinterpretation von Albert Camus‘ literarischen und philosophischen Klassiker „L’Étranger“ (deutsch: „Der Fremde„) aus dem Jahr 1942. Der Film ist eine Koproduktion zwischen Frankreich und Belgien, die Dreharbeiten fanden im April 2025 in Marokko statt.
Die Hauptrolle des komplexen Charakters Meursault wird von Benjamin Voisin („The Quiet Son“) verkörpert, unterstützt von Rebecca Marder („The Crime is Mine“) als Marie Cardona, Pierre Lottin („Die Tuschs“-Filmreihe), Swann Arlaud („Anatomie eines Falls“) und Denis Lavant („Die Liebenden von Pont-Neuf“).
Mit „Der Fremde“ bringt François Ozon einen Klassiker der französischen Literatur auf die Leinwand, was eine tiefgründige, philosophische Auseinandersetzung mit existenziellen Fragen verspricht. Der Film wurde im Rahmen der Biennale von Venedig 2025 uraufgeführt, wo er im Wettbewerb um den Goldenen Löwen konkurrierte. Der deutsche Kinostart für „Der Fremde“ ist am 1. Januar 2026.