Die Häschenschule - Jagd nach dem goldenen Ei

21.07.2014

Max (gesprochen von Noah Levi) streunt viel lieber durch die Großstadt, als in die Hasenschule zu gehen. Statt die Schulbank zu drücken träumt er davon, in die „Wahnsinns-Hasen“-Gang aufgenommen zu werden und versucht, bei den Mitgliedern Eindruck zu schinden. Als er es dabei ein bisschen übertreibt, verketten sich die Ereignisse unglücklich und Max landet in einem Ausbildungsheim in der Provinz. Erst sträubt er sich gegen die dortigen Regeln und möchte am liebsten zurück in sein kleinkriminelles Leben in der Stadt entfliehen. Doch als er aus dem Staub hoppeln will, kommen ihm die Füchse in die Quere. Sie liegen vor der Schule auf der Lauer, um das geheimnisvolle Goldene Osterei zu ergattern. Sein Fluchtversuch wurde vereitelt und das ist auch gut so: Max lernt das Hasenmädchen Emmi (Jenny Melina Witez) kennen, die sich in ihn verguckt und auch die Lehrerin Hermine (Senta Berger) ist gar nicht so doof, wie er dachte. Max schöpft Vertrauen in seine neue Umgebung, hat Spaß am Lernen und wird für seinen Mut bewundert. Bald schon hängt vielleicht das Wohlergehen aller Hasen des Ausbildungsheims von ihm ab.

Hintergründe

Regisseurin Ute Mönchow-Pohl zeigt mit diesem Animationsfilm eine stark modernisierte und an Gegenwartsproblematiken angepasste Fassung des Kinderbuchklassikers „Häschenschule – Ein lustiges Bilderbuch“. Das 1924 erschienene Werk in Versform von Albert Sixtus mit Illustrationen von Fritz Koch-Gotha verkaufte sich bislang 2,5 Millionen Mal und wurde früher zum Schulanfang, der um die Osterzeit lag, verschenkt.  Der Film feierte auf der Berlinale 2017 in der Kategorie Generation Kplus Premiere. Mönchow-Pohl war zuvor als Regisseurin der Kinderfilme „Der kleine Rabe Socke“ und „Lauras Stern und die Traummonster“ tätig. Die Regisseurin ließ sich von der Optik der Buchvorlage inspirieren und setzte die Bilder in computeranimierter Form um.

mehr anzeigen
Quelle von kino.de